KULTUR UNTER DAS VOLK BRINGEN (Gründungsidee Kultur und Volk ZH, seit 1935)
Der Chor Kultur und Volk Basel pflegt ein breites Répertoire: Von Bach über ABBA bis Weill ist alles vertreten, dargeboten in besonderem Rahmen, oft mit Inszenierungen oder in Zusammenarbeit mit einem Festival ("Zeiträume"), mit Gare du Nord ( "Looping Journey"). Nebst spannenden musikalischen Reisen steht auch das soziale Engagement im Vordergrund.
Der Chor Kultur und Volk Basel pflegt ein breites Répertoire: Von Bach über ABBA bis Weill ist alles vertreten, dargeboten in besonderem Rahmen, oft mit Inszenierungen oder in Zusammenarbeit mit einem Festival ("Zeiträume"), mit Gare du Nord ( "Looping Journey"). Nebst spannenden musikalischen Reisen steht auch das soziale Engagement im Vordergrund.
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aktuell...
Be like the bird that, pausing in her flight awhile on boughs too slight, feels them give way beneath her, and sings, and sings, and sings knowing she hath wings.
TEXT: Victor Hugo
MUSIK: Abbie Betinis
TEXT: Victor Hugo
MUSIK: Abbie Betinis
Let there be...
Komponistinnen, komponierende queere Menschen oder BIPOC, (Black, Indigenous, and People of Color) haben immer wieder als Pinonier:innen aussergewöhnliche Beiträge zur Musikgeschichte geleistet, indem sie entgegen von gesellschaftlichen Normen und Widerständen ihre eigenen Wege gingen oder neue kreative Wege suchten, Grenzen überschritten und die musikalische Landschaft nachhaltig beeinflussten.
In diesem Projekt werden einzelne Fragmente ausgewählter Musiker:innen im Rahmen einer Auftragskomposition miteinander verwoben und zueinander in einen Kontext gestellt. In dieser Auftragskomposition entwickeln Jean-Christophe Groffe, Dirigent des Chors Kultur und Volk, zusammen mit Simone Keller und Philip Bartels von ox&öl (Mitglieder des Klavierquartetts Kukuruz) und dem Chor Kultur und Volk prozessartig ein musikalisches Kaleidoskop. In einer Kombination von Gesang und vier Klavieren erhält das Publikum einen neuen, einzigartigen Blick auf die ausgewählten Werke.
Dieses Projekt will die Diversität des musikalischen Schaffens von unterschiedlichen Komponist:innen sichtbar machen, welche ihre musikalische Kreativität trotz teilweise schwierigen Umständen aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Herkunft oder ihrer sexuellen Orientierung auslebten. Das Projekt Bread and Roses will ein Zeichen setzen, gerade in einer Zeit, in welcher Menschenrechte wieder in Frage gestellt werden, gesellschaftskritische Bücher durch Zensur verbannt werden oder sich die Situation für Frauen, BIPOC und queere Menschen in verschiedenen Ländern wieder verschlechtert.
Denken wir doch an das Zitat von Nelson Mandela in seiner Antrittsrede als Präsident Südafrikas zurück: "Let there be justice for all. Let there be peace for all. Let there be work, bread, water and salt for all. Let each know that for each the body, the mind and the soul have been freed to fulfill themselves."
In diesem Projekt werden einzelne Fragmente ausgewählter Musiker:innen im Rahmen einer Auftragskomposition miteinander verwoben und zueinander in einen Kontext gestellt. In dieser Auftragskomposition entwickeln Jean-Christophe Groffe, Dirigent des Chors Kultur und Volk, zusammen mit Simone Keller und Philip Bartels von ox&öl (Mitglieder des Klavierquartetts Kukuruz) und dem Chor Kultur und Volk prozessartig ein musikalisches Kaleidoskop. In einer Kombination von Gesang und vier Klavieren erhält das Publikum einen neuen, einzigartigen Blick auf die ausgewählten Werke.
Dieses Projekt will die Diversität des musikalischen Schaffens von unterschiedlichen Komponist:innen sichtbar machen, welche ihre musikalische Kreativität trotz teilweise schwierigen Umständen aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Herkunft oder ihrer sexuellen Orientierung auslebten. Das Projekt Bread and Roses will ein Zeichen setzen, gerade in einer Zeit, in welcher Menschenrechte wieder in Frage gestellt werden, gesellschaftskritische Bücher durch Zensur verbannt werden oder sich die Situation für Frauen, BIPOC und queere Menschen in verschiedenen Ländern wieder verschlechtert.
Denken wir doch an das Zitat von Nelson Mandela in seiner Antrittsrede als Präsident Südafrikas zurück: "Let there be justice for all. Let there be peace for all. Let there be work, bread, water and salt for all. Let each know that for each the body, the mind and the soul have been freed to fulfill themselves."
BREAD & ROSES
Musik als Widerstand
„The right to life, and the sun and music and art“
Das Programm «Bread and Roses!» verbindet Musik mit Fragen nach Freiheit, Gerechtigkeit und gesellschaftlicher Teilhabe. Werke von Ethel Smyth, Amy Beach, Mimi Fariña, Sergio Ortega, Frederic Rzewski, Abbie Betinis und Julius Eastman erzählen von Widerstand, Frauenrechten, Solidarität und dem Recht auf ein Leben in Würde – und davon, wie Musik selbst zum Ausdruck und Teil dieser Kämpfe werden kann. Im Zentrum steht dabei die Forderung der amerikanischen Frauenrechtlerin Rose Schneiderman: «Bread and Roses!» – Menschen brauchen nicht nur das Nötigste zum Leben, sondern auch Musik, Kunst und die Möglichkeit, am kulturellen Leben teilzuhaben. Das Konzert ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Basler Chor Kultur und Volk und dem Kukuruz Quartett. Es bringt unterschiedliche Zeiten, Perspektiven und Klangwelten zusammen und dabei auch Werke von Komponistinnen und Komponisten zu Gehör, die lange zu wenig Beachtung fanden.
Programm:
Ethel Smyth (1858-1944) - Auszüge von The Prison / Sleeples dreams
Abbie Betinis (* 1980) - Be like the Bird
Dinorá de Carvalho (1895 – 1980) Pássaro triste
Mimi Farina (1945-2001) - Bread and Roses
Projektverantwortung und künstlerische Mitwirkende
Initiative:Chor Kultur und Volk Basel und Jean-Christophe Groffe: www.chorkulturundvolk.ch
Konzept, Dramaturgie und musikalische Leitung: Jean-Christophe Groffe: www.groffe.ch; Simone Keller: www.simonekeller.ch; Philip Bartels: www.philipbartels.ch
Kukuruz Quartett für vier Klaviere: Philip Bartels, Duri Collenberg, Simone Keller, Lukas Rickli: www.kukuruzquartett.ch
Sänger:innen vom Chor Kultur und Volk: www.chorkulturundvolk.ch
Technik: Jean-Marc Desbonnets
Ort: Voltahalle Basel
Samstag 30. Januar 2027 / 20.00 h, eine Stunde vorher Türöffnung
Sonntag 31. Januar 2027 / 18.30 h, eine Stunde vorher Türöffnung
Abendkasse und Eventfrog
Eintritte: Regulär 35.-, In Ausbildung oder bis 18 Jahre und kulturlegi 10.-
Das Programm «Bread and Roses!» verbindet Musik mit Fragen nach Freiheit, Gerechtigkeit und gesellschaftlicher Teilhabe. Werke von Ethel Smyth, Amy Beach, Mimi Fariña, Sergio Ortega, Frederic Rzewski, Abbie Betinis und Julius Eastman erzählen von Widerstand, Frauenrechten, Solidarität und dem Recht auf ein Leben in Würde – und davon, wie Musik selbst zum Ausdruck und Teil dieser Kämpfe werden kann. Im Zentrum steht dabei die Forderung der amerikanischen Frauenrechtlerin Rose Schneiderman: «Bread and Roses!» – Menschen brauchen nicht nur das Nötigste zum Leben, sondern auch Musik, Kunst und die Möglichkeit, am kulturellen Leben teilzuhaben. Das Konzert ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Basler Chor Kultur und Volk und dem Kukuruz Quartett. Es bringt unterschiedliche Zeiten, Perspektiven und Klangwelten zusammen und dabei auch Werke von Komponistinnen und Komponisten zu Gehör, die lange zu wenig Beachtung fanden.
Programm:
Ethel Smyth (1858-1944) - Auszüge von The Prison / Sleeples dreams
Abbie Betinis (* 1980) - Be like the Bird
Dinorá de Carvalho (1895 – 1980) Pássaro triste
Mimi Farina (1945-2001) - Bread and Roses
- Sergio Ortega (1938-2003)
- Frederic Rzewski (1938-2021) El pueblo unido / The People United
- Amy Beach (1867-1944) - Peace I leave with you
- Julius Eastman (1940-1990) Buddha - Gay Guerrilla
Projektverantwortung und künstlerische Mitwirkende
Initiative:Chor Kultur und Volk Basel und Jean-Christophe Groffe: www.chorkulturundvolk.ch
Konzept, Dramaturgie und musikalische Leitung: Jean-Christophe Groffe: www.groffe.ch; Simone Keller: www.simonekeller.ch; Philip Bartels: www.philipbartels.ch
Kukuruz Quartett für vier Klaviere: Philip Bartels, Duri Collenberg, Simone Keller, Lukas Rickli: www.kukuruzquartett.ch
Sänger:innen vom Chor Kultur und Volk: www.chorkulturundvolk.ch
Technik: Jean-Marc Desbonnets
Ort: Voltahalle Basel
Samstag 30. Januar 2027 / 20.00 h, eine Stunde vorher Türöffnung
Sonntag 31. Januar 2027 / 18.30 h, eine Stunde vorher Türöffnung
Abendkasse und Eventfrog
Eintritte: Regulär 35.-, In Ausbildung oder bis 18 Jahre und kulturlegi 10.-
Kukuruzquartett: Duri Collenberg, Simone Keller, Lukas Rickli und Philip Bartels
Fotos von : rechts: Michelle Ettlin, mitte: Lothar Opilik, links: Michelle Ettlin
was war...
DARF MAN CARMINA BURANA AUFFÜHREN?AUFSTIEG FORTUNA
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FALL |
DIE SCHICKSALSGÖTTIN
Foto: E. Odermatt/Quelle: Hefttitelblatt der Carmina Burana Partitur von Schott Musik
AUFSTIEG UND FALL - Mahagonny & Carmina Burana
CARMINA BURANA
AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY
chor kultur und volk basel
Projektchor Möhlin (Röm.-Kath. Kirchenchor mit Gastsängern)
Allschwiler Kantorei
Theaterchor Winterthur
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Konzert Möhlin
Carl Orff Carmina Burana Ilse Weber "Alles wird gut" Liederzyklus für Kinderchor, zwei Klaviere und Schlagzeug 26.10. 2025, 17.00h röm.-kath. Kirche St. Leodegar , Hauptstr. 25 / 4313 Möhlin Svea Schildknecht, Sopran Julian Schmidlin, Countertenor Reto Hofstetter, Tenor/Bariton Ludovic Van Hellemont, Keyboard Tatiana Touliankina, Keyboard Dominik Dolega & Adrian Romaniuc, Schlagzeug Leitung. Matthias Heep Konzerte Winterthur, Wil und Basel Aufstieg und Fall - Mahagonny & Carmina Burana Carmina Burana (Carl Orff) - Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny (Kurt Weill, Bertolt Brecht) Svea Schildknecht, Sopran Julian Schmidlin, Countertenor Reto Hofstetter, Tenor/Bariton Ludovic Van Hellemont, Keyboard Tatiana Touliankina, Keyboard Dominik Dolega & Adrian Romaniuc, Schlagzeug Technik: Jean-Marc Desbonnets Leitung: Jean-Christophe Groffe Matthias Heep Winterthur und Wil: 8.11.2025 Stadtkirche Winterthur , 20.00h 9.11. 2025 Tonhalle Wil, 17.00h Basel: 15.11. 2025 Voltahalle, 20.00h, Türöffnung eine Stunde vorher mit Nebenprogramm 16.11.2025, Voltahalle, 17.00h, Türöffnung eine Stunde vorher mit Nebenprogramm Abendkasse: 35.- In Ausbildung oder bis 18 Jahre 10.- Basel Voltahalle: Kulturlegi , 20.- |
O Fortuna?
Weills Musik war im Dritten Reich verboten, Orff suchte und fand die Anerkennung der faschistischen Machthaber.
Denn wie man sich bettet, so liegt man…
Die Carmina Burana wurden am 8. Juni 1937 in Frankfurt uraufgeführt und haben in weniger als einem Jahrhundert ein breites und internationales Publikum gefunden. Es ist heute eine der meistgespielten Kompositionen der Welt. Der Kontext der Entstehung dieses bedeutenden Werkes (mitten im Dritten Reich) und die Haltung des Komponisten Carl Orff gegenüber den Nazis in den 1930er und 1940er Jahren sind jedoch selten ein Thema, das mit den aktuellen Aufführungen der Carmina Burana in Verbindung gebracht wird. In einer Zeit, in der Statuen von umstrittenen Persönlichkeiten der Geschichte entfernt werden, möchten wir uns mit der viel diskutierten Figur Carl Orffs und der Frage befassen: Was geschieht mit Werken, die von totalitären Regimen gefeiert wurden?
Der Chor Kultur und Volk bleibt seinem politischen Engagement treu, sich in seiner künstlerischen Arbeit mit gesellschaftlichen Fragen auseinanderzusetzen. In einer persönlichen Dramaturgie lädt er das Publikum ein, sich mit den Fragen zu beschäftigen: Darf man die Carmina Burana singen? Kann das Werk vom Komponisten getrennt werden? Mit diesen Fragen soll auch eine Brücke zu aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen gebaut werden.
KULTUR IST MIT VORSICHT ZU GENIESSEN. T.W. Adorno
Weills Musik war im Dritten Reich verboten, Orff suchte und fand die Anerkennung der faschistischen Machthaber.
Denn wie man sich bettet, so liegt man…
Die Carmina Burana wurden am 8. Juni 1937 in Frankfurt uraufgeführt und haben in weniger als einem Jahrhundert ein breites und internationales Publikum gefunden. Es ist heute eine der meistgespielten Kompositionen der Welt. Der Kontext der Entstehung dieses bedeutenden Werkes (mitten im Dritten Reich) und die Haltung des Komponisten Carl Orff gegenüber den Nazis in den 1930er und 1940er Jahren sind jedoch selten ein Thema, das mit den aktuellen Aufführungen der Carmina Burana in Verbindung gebracht wird. In einer Zeit, in der Statuen von umstrittenen Persönlichkeiten der Geschichte entfernt werden, möchten wir uns mit der viel diskutierten Figur Carl Orffs und der Frage befassen: Was geschieht mit Werken, die von totalitären Regimen gefeiert wurden?
Der Chor Kultur und Volk bleibt seinem politischen Engagement treu, sich in seiner künstlerischen Arbeit mit gesellschaftlichen Fragen auseinanderzusetzen. In einer persönlichen Dramaturgie lädt er das Publikum ein, sich mit den Fragen zu beschäftigen: Darf man die Carmina Burana singen? Kann das Werk vom Komponisten getrennt werden? Mit diesen Fragen soll auch eine Brücke zu aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen gebaut werden.
KULTUR IST MIT VORSICHT ZU GENIESSEN. T.W. Adorno
VÅREN«Seht, seht was für ein Licht und welcher Geruch! Sehen Sie, wie die Wiesen lächeln, und lauschen Sie den Liedern der Morgendämmerung.»
Wenn die Sonne nur wenige Stunden nach ihrem Aufgang wieder untergeht, freut man sich auf die schönen Tage und den Frühling. Was gibt es Besseres, um die Nostalgie der dunklen Stunden zu vertreiben, als Zeit mit Freunden zu verbringen? Bei einer Tasse Kaffee oder etwas Süssem aus dem Ofen, kommen die Gesprächee in Gang. Man tauscht Neuigkeiten über die Familie aus, das Wetter wird zur Poesie und der Alltag zur Philosophie.
Das schwedische Lied «Våren» (Frühling) von Edward Grieg ist der Ausgangspunkt für die Konzertreihe «Våren». Es steht stellvertretend für die Gedanken zu einer friedlichen Welt, für unsere Träume über das Erwachen, die Leichtigkeit der Natur und für die Sehnsüchte von uns Menschen nach dem Frühling während den langen, dunklen Winternächten nach dem Jahreswechsel. Abgerundet wird das Konzert durch einen gemeinsamen Ausklang in der Tradition der schwedischen Kaffeehauskultur mit Kaffee/Tee und Gebäck, den schwedischen Zimtschnecken "Kanelbullar". Der Erlös aus diesem Konzert soll einerseits die zwei Konzerte im Dezember 2024 in den sozialen Institutionen finanzieren und andererseits weitere solche Konzerte im 2025 oder 2026 ermöglichen. Leitung - Jean-Christophe Groffe
Violin - Filip Rekiec Violin - Noam Gal Viola - Mischa Dobrushkin Violoncello - Alexandra Polin
Sonntag:
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Gestaltung: B. Stettler
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Foto: Anna Legendre
See you!


